Hilfe zur Selbsthilfe: Das Projekt Liebenthal

Ein Zustandsbericht von W. Knoblich, 15.4.2009

Die Wolfgang A. Knoblich Wirtschafts- und Unternehmensberatung unterstützt mit einem Projekt die Kleinstadt Liebenthal (Lubomierz) im polnischen Teil von Schlesien. Durch private Kontakte sind wir um Hilfe bei der Lösung des Problems der Arbeitslosigkeit gebeten worden. Dem wollen wir uns nicht verschließen und so einen Beitrag zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit leisten.


Wir helfen bei der Herstellung einer Infrastruktur zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Stadt und Region. Nach eingehender Analyse der örtlichen Gegebenheiten unter besonderer Berücksichtigung der geschichtlichen Entwicklung sowohl was die wirtschaftlichen, kulturellen und soziologischen Aspekte anlangt, als auch die Würdigung der zur Zeit vorhandenen Resourcen, ist ein wesentlicher Ansatz im Kern der Stadt und der Region, nämlich in dem ehemaligen Benediktinerkloster zu suchen.


Nach unserer festen Überzeugung wäre die Wiedererweckung des Klosterlebens mit einer entsprechenden wirtschaftlichen Ausrichtung der richtige Weg, um nachhaltig Beschäftigung und damit Arbeitsplätze nach Liebenthal zu bringen. Zurzeit wird das Kloster nur zu einem kleinen Teil als Internat genutzt. Der Rest steht leer und würde, wenn nichts geschieht, dem allmählichen Verfall anheim gegeben.


Hierüber wurde eingehend mit den Entscheidungsträgern der Stadt und des Kreises diskutiert. Es gilt Bürgermeister, Pfarrer, Direktorin und Lehrkörper des Gymnasiums, Landrat, sowie Kreis- und Gemeindeabgeordneten zu einer einheitlichen Meinungsbildung zu bewegen.


Es gibt verschiedene Denkmodelle, wie man eine zukünftige Nutzung des Klosterkomplexes gestalten könnte. Eine denkbare Zukunftsvision hat die Viadrina Consulting Group der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder mit ihrer Machbarkeitsstudie entwickelt.

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Der nächste Schritt ist, damit das Kloster erhalten bleibt und auf der anderen Seite Arbeitsplätze entstehen, die Umsetzung eines der möglichen, angedachten Nutzungskonzepte von der Theorie in die Praxis.

 

Wir werden weiter berichten.

 

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